Orientierungsreise

Claudia Scheer – Berufs- & Entscheidungscoaching

Orientierungsreise

Berufliche Orientierung ist eher ein Wanderweg als eine Autobahn.

Du fährst nicht einfach geradeaus bis zum nächsten Ziel. Manchmal bleibst du stehen, schaust dich um, probierst einen Weg aus oder gehst ein Stück zurück.
Und manchmal merkst du erst unterwegs, was wirklich zu dir passt.

Genau darum geht es bei der Orientierungsreise.

Orientierungsreise

Was ist gerade los

Bevor du überlegst, was du verändern möchtest, lohnt es sich erst einmal wahrzunehmen, was in deinem Arbeitsalltag eigentlich passiert.

  • Was passt noch gut für dich?

  • Was kostet dich Kraft?

  • Welche Situationen ärgern oder belasten dich immer wieder?
  • Und gibt es Dinge, die dich trotz allem noch halten?

Manchmal ist schnell klar:

„Der Chef nervt.“ Oder: „Ich will hier einfach weg.“

Oft steckt aber mehr dahinter.
Wenn du beginnst, deinen Arbeitsalltag bewusster zu beobachten, wird sichtbarer, was dich tatsächlich belastet und was für dich noch funktioniert.

Orientierungsreise

 Was brauche ich

Wenn du weißt, was dich belastet, kommt die nächste Frage:
Was brauche ich eigentlich, damit Arbeit für mich gut funktioniert?
Dabei geht es nicht nur darum, welche Tätigkeit du machst.

Es geht auch um Dinge wie:

  • Welche Arbeitsbedingungen tun dir gut?

  • Wie viel Sicherheit brauchst du?

  • Wie wichtig sind dir Entwicklung, Anerkennung oder selbstständiges Arbeiten?

  • Was gibt dir Energie?

  • Und was raubt sie dir immer wieder?

Je besser du deine eigenen Bedürfnisse, Werte und Grenzen kennst, desto leichter wird es, berufliche Möglichkeiten später auch wirklich passend einzuschätzen.

Orientierungsreise

Was ist möglich

Es gibt viele mögliche Wege. Und genau das kann ziemlich überfordern.
Wenn du aber schon besser weißt, was du brauchst, hast du ein paar Wegweiser an der Hand. Sie helfen dir dabei, Möglichkeiten auszusortieren, die ohnehin nicht zu dir passen.

Dann kannst du gezielter schauen:

Vielleicht gibt es Möglichkeiten in deinem jetzigen Unternehmen. Vielleicht wäre eine Weiterbildung interessant. Vielleicht gibt es Tätigkeiten, an die du bisher noch gar nicht gedacht hast.
Oder etwas, das du schon lange einmal ausprobieren wolltest.

Berufliche Veränderung bedeutet nicht automatisch Kündigung oder kompletten Neustart.

Manchmal entsteht der nächste Schritt dadurch, dass du Möglichkeiten sammelst, prüfst und erste Dinge ausprobierst, bevor du dich festlegst.

Orientierungsreise

Was passt zu mir

Nicht jede interessante Möglichkeit passt automatisch zu deiner Persönlichkeit.

Jetzt geht es darum, genauer hinzuschauen:

  • Arbeitest du lieber im Team oder eher eigenständig?

  • Brauchst du viel Austausch oder eher Ruhe und Konzentration?

  • Liegt dir eher das Planen und Strukturieren oder das spontane Reagieren?

  • Wie viel Abwechslung brauchst du?

  • Welche Art von Verantwortung passt zu dir?

  • Welche Arbeitsbedingungen brauchst du, damit du dich langfristig wohlfühlst?

Genau hier können Persönlichkeitsanalysen sehr hilfreich sein.
Sie zeigen dir nicht, welchen Beruf du „machen sollst“. Sie helfen dir dabei zu verstehen, wie du tickst und welche Tätigkeiten, Rollen und Arbeitsbedingungen dazu passen.

Dann wird aus der Frage „Klingt das interessant?“ langsam die wichtigere Frage:
„Passt das wirklich zu mir?“

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Was mache ich jetzt

Irgendwann kommt der Punkt, an dem aus Möglichkeiten eine Entscheidung werden soll.
Und genau da kann es wieder schwierig werden.

Mehrere Wege können interessant sein. Für jeden spricht etwas anderes. Oder du weißt eigentlich schon, was du möchtest, traust dich aber noch nicht, den nächsten Schritt zu setzen.

Dann geht es darum, genauer anzuschauen:

  • Was spricht für oder gegen die einzelnen Möglichkeiten?

  • Was hält dich noch zurück?

  • Was könntest du zuerst ausprobieren?

  • Welche Entscheidung fühlt sich nicht nur vernünftig, sondern auch passend an?

Nicht jede Entscheidung muss sofort endgültig sein.

Manches lässt sich erst beurteilen, wenn du einen Schritt ausprobierst und danach noch einmal hinschaust.
Entscheiden heißt nicht, dass das Ergebnis sofort in Stein gemeißelt ist. Es heißt, den nächsten Schritt bewusst zu wählen.

Und was passiert danach

Auch wenn du eine Entscheidung getroffen hast, können neue Fragen auftauchen.
Etwas läuft anders als erwartet. Eine neue Aufgabe fühlt sich doch nicht so passend an. Oder du merkst erst im Tun, was du noch verändern möchtest.

Dann geht es nicht darum, wieder ganz von vorne anzufangen.
Es geht darum, Erfahrungen zu reflektieren, nachzujustieren und den eigenen Weg weiterzugehen.

Reflektieren. Nachjustieren. Weitergehen.

Du möchtest deinen Weg nicht alleine gehen
Dann können wir in einem Orientierungsgespräch schauen, wo du gerade stehst und was für dich der nächste sinnvolle Schritt sein kann.

Orientierungsletter

Du möchtest noch ein Stück weitergehen?

Im Anschluss kannst du dich für den kostenlosen Orientierungsletter anmelden.

Du bekommst 5 E-Mails mit Reflexionsfragen, kleinen Beobachtungsaufgaben und Impulsen für deine berufliche Orientierung.

Sie helfen dir dabei, deine Situation weiter zu sortieren, Muster bewusster wahrzunehmen und erste nächste Schritte für dich zu erkennen.

Nach der fünften E-Mail endet die Serie automatisch.
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